Us Emissions Trading System




Us Emissions Trading SystemDas EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) Das EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) ist ein Eckpfeiler der EU-Politik zur Bekampfung des Klimawandels und dessen Schlusselinstrument zur kostengunstigen Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Es ist der weltweit erste gro?e Kohlenstoffmarkt und bleibt der gro?te. (Alle 28 EU-Lander sowie Island, Liechtenstein und Norwegen) begrenzen die Emissionen von mehr als 11.000 schweren Energieverbrauchsanlagen (Kraftwerke amp-Industrieanlagen) und Fluggesellschaften zwischen diesen Landern rund 45 EU-Treibhausgasemissionen. A cap and trade system Das EU-EHS arbeitet nach dem Cap-and-Trade-Prinzip. Eine Kappe ist auf die Gesamtmenge bestimmter Treibhausgase festgelegt, die von Anlagen, die vom System erfasst werden, emittiert werden konnen. Die Kappe wird im Laufe der Zeit reduziert, so dass die Gesamtemissionen sinken. Innerhalb der Mutze werden Unternehmen Emissionszertifikate erhalten oder kaufen, die sie bei Bedarf untereinander handeln konnen. Sie konnen auch begrenzte Mengen an internationalen Credits aus emissionsmindernden Projekten auf der ganzen Welt kaufen. Die Begrenzung der Gesamtzahl der Zertifikate stellt sicher, dass sie einen Wert haben. Nach jedem Jahr muss ein Unternehmen genugend Zertifikate abgeben, um alle Emissionen zu decken, andernfalls werden hohe Geldstrafen verhangt. Wenn ein Unternehmen seine Emissionen verringert, kann es die Ersatzentschadigungen halten, um seine zukunftigen Bedurfnisse zu decken oder sie an ein anderes Unternehmen zu verkaufen, das keine Zulagen hat. Trading bringt Flexibilitat, die Emissionen sinkt, wo es am wenigsten kostet. Ein robuster Kohlenstoffpreis fordert auch Investitionen in saubere, kohlenstoffarme Technologien. Hauptmerkmale der Phase 3 (2013-2020) Das EU-ETS befindet sich nun in der dritten Phase deutlich unter den Phasen 1 und 2. Die wichtigsten Anderungen sind: Eine einzige EU-weite Emissionsbegrenzung gilt anstelle des bisherigen nationalen Kappenschutzes. Die Versteigerung ist die Standardmethode fur die Zuteilung von Zertifikaten (anstelle der kostenlosen Zuteilung) und harmonisierte Zuteilungsregeln gelten fur die noch verbleibenden Zertifikate Kostenlos Mehr Sektoren und Gase enthalten 300 Millionen Zertifikate, die in der Reserve Neuer Marktteilnehmer fur die Finanzierung des Einsatzes innovativer Technologien fur erneuerbare Energien und der CO2 - Abscheidung und - Speicherung durch das Programm NER 300 aufgewendet werden. Sektoren und Gase abgedeckt Das System umfasst die folgenden Sektoren und Gase mit der Fokus auf Emissionen, die mit hoher Genauigkeit gemessen, gemeldet und uberpruft werden konnen: Kohlendioxid (CO 2) aus Energie - und Warmeerzeugung energieintensive Industriezweige, einschlie?lich Olraffinerien, Stahlwerke und Produktion von Eisen, Aluminium, Metallen, Zement , Kalk, Glas, Keramik, Zellstoff, Papier, Pappe, Sauren und Schuttgutern organische Chemikalien kommerzielle Luftfahrt Stickoxid (N 2 O) aus der Produktion von Stickstoff-, Adipin - und Glyoxylsauren und Glyoxalperfluorkohlenwasserstoffen aus der Aluminiumproduktion Teilnahme am EU-EHS Ist fur Unternehmen in diesen Sektoren Pflicht. Aber in einigen Sektoren nur Anlagen uber einer bestimmten Gro?e enthalten sind, konnen bestimmte kleine Anlagen ausgeschlossen werden, wenn die Regierungen fiskalische oder andere Ma?nahmen einfuhren, die ihre Emissionen um einen aquivalenten Betrag im Luftverkehrssektor reduzieren, bis 2016 gilt das EU-EHS nur fur Fluge Zwischen den Flughafen im Europaischen Wirtschaftsraum (EWR). Emissionsreduzierung Das EU-EHS hat bewiesen, dass die Einfuhrung eines Preises fur Kohlenstoff und Handel in diesem Bereich funktionieren kann. Die Emissionen aus Anlagen der Regelung fallen im Vergleich zu Beginn der dritten Phase (2013) um etwa 5 (siehe 2015) zuruck. Im Jahr 2020. Werden die Emissionen aus den unter das System fallenden Sektoren 21 niedriger sein als im Jahr 2005. Entwicklung des CO2-Marktes Das EU-EHS wurde im Jahr 2005 gegrundet und ist das weltweit erste und gro?te internationale Emissionshandelssystem, das mehr als drei Viertel des internationalen CO2-Handels ausmacht. Das EU-EHS fordert auch die Entwicklung des Emissionshandels in anderen Landern und Regionen. Die EU zielt darauf ab, das EU-EHS mit anderen kompatiblen Systemen zu verknupfen. EU-EHS-Gesetzgebung Kohlemarktberichte Uberarbeitung des EU-EHS fur Phase 3 Umsetzung Gesetzgebungsgeschichte der Richtlinie 2003/87 / EG Arbeit vor dem Vorschlag der Kommission Vorschlag der Kommission vom Oktober 2001 Reaktion der Kommission auf die Lesung des Vorschlags im Rat und im Parlament (einschlie?lich der Rate) Gemeinsamer Standpunkt) Alle Fragen offnen Fragen und Antworten zum uberarbeiteten EU-Emissionshandelssystem (Dezember 2008) Was ist das Ziel des Emissionshandels Das Ziel des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS) ist es, den EU-Mitgliedstaaten dabei zu helfen, ihre Verpflichtungen zur Begrenzung zu erfullen Oder Treibhausgasemissionen kostengunstig zu reduzieren. Die Moglichkeit, Emissionszertifikate fur teilnehmende Unternehmen zu kaufen oder zu verkaufen, bedeutet, dass Emissionskurzungen zumindest die Kosten erreichen konnen. Das EU-EHS ist der Eckpfeiler der EU-Strategie zur Bekampfung des Klimawandels. Es ist das erste internationale Handelssystem fur CO 2 - Emissionen weltweit und ist seit 2005 in Betrieb. Ab dem 1. Januar 2008 gilt es nicht nur fur die 27 EU-Mitgliedstaaten, sondern auch fur die ubrigen drei Mitglieder des Europaischen Wirtschaftsraums Norwegen, Island und Liechtenstein. Sie deckt derzeit mehr als 10.000 Installationen im Energie - und Industriesektor ab, die gemeinsam fur nahezu die Halfte der EU-Emissionen von CO 2 und 40 ihrer gesamten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Eine im Juli 2008 vereinbarte Anderung der EU-EHS-Richtlinie wird den Luftverkehrssektor ab 2012 in das System bringen. Wie funktioniert das Emissionshandelshandeln Das EU-EHS ist ein Cap - und Trade-System, dh es deckt das Gesamtniveau der Emissionen , Innerhalb dieser Grenze, ermoglicht es den Teilnehmern des Systems zu kaufen und zu verkaufen Zulagen nach Bedarf. Diese Zertifikate sind die gemeinsame Handelswahrung im Kern des Systems. Eine Zulage gibt dem Inhaber das Recht, eine Tonne CO 2 oder die entsprechende Menge eines anderen Treibhausgases zu emittieren. Die Obergrenze fur die Gesamtzahl der Zertifikate schafft Knappheit auf dem Markt. In der ersten und zweiten Handelsphase im Rahmen der Regelung mussten die Mitgliedstaaten nationale Zuteilungsplane (NAP) erstellen, die ihr Gesamtniveau der ETS-Emissionen festlegen und wie viele Emissionszertifikate jede Anlage in ihrem Land erhalt. Am Ende jedes Jahres mussen Anlagen Emissionsberechtigungen abgeben. Unternehmen, die ihre Emissionen unter dem Niveau ihrer Zertifikate halten, konnen ihre uberschussigen Zertifikate verkaufen. Diejenigen, die Schwierigkeiten haben, ihre Emissionen im Einklang mit ihren Zertifikaten zu halten, haben die Wahl zwischen Ma?nahmen zur Reduzierung ihrer eigenen Emissionen, wie Investitionen in eine effizientere Technologie oder die Verwendung von weniger kohlenstoffintensiven Energiequellen oder den Kauf zusatzlicher Zertifikate, die sie auf dem Markt benotigen, oder Eine Kombination der beiden. Solche Entscheidungen werden wahrscheinlich durch relative Kosten bestimmt. Auf diese Weise werden die Emissionen reduziert, wo es am gunstigsten ist. Wie lange das EU ETS im Einsatz war Das EU ETS wurde am 1. Januar 2005 aufgelegt. Die erste Handelsperiode dauerte drei Jahre bis Ende 2007 und war ein Lernprozess, der die Vorbereitungen fur die entscheidende zweite Handelsphase vorbereitete. Die zweite Handelsperiode begann am 1. Januar 2008 und lauft fur funf Jahre bis Ende 2012. Die Bedeutung der zweiten Handelsperiode ergibt sich aus der Tatsache, dass sie mit der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls zusammenfallt, in der die EU und andere Mussen die Industrielander ihre Ziele zur Begrenzung oder Verringerung der Treibhausgasemissionen erfullen. Fur die zweite Handelsperiode wurden die Emissionen der EU-Emissionen auf etwa 6,5 ??unter dem Niveau von 2005 begrenzt, um zu gewahrleisten, dass die EU als Ganzes und die Mitgliedstaaten einzeln uber ihre Kyoto-Verpflichtungen verfugen. Was sind die wichtigsten Erfahrungen aus bisherigen Erfahrungen? Das EU-EHS hat einen Preis fur Kohlenstoff ausgegeben und bewiesen, dass der Handel mit Treibhausgasemissionen funktioniert. Die erste Handelsperiode hat den freien Handel mit Emissionszertifikaten in der gesamten EU erfolgreich etabliert, die notwendige Infrastruktur geschaffen und einen dynamischen Kohlenstoffmarkt entwickelt. Der Umweltnutzen der ersten Phase kann aufgrund der uberma?igen Zuteilung von Zertifikaten in einigen Mitgliedstaaten und einigen Sektoren begrenzt sein, was hauptsachlich auf die Abhangigkeit von Emissionsprognosen zuruckzufuhren ist, bevor verifizierte Emissionsdaten unter dem EU-EHS verfugbar wurden. Als die Veroffentlichung der verifizierten Emissionsdaten fur 2005 diese Uberverteilung hervorhebt, reagierte der Markt wie erwartet mit einer Senkung des Marktpreises fur Zertifikate. Die Verfugbarkeit verifizierter Emissionsdaten hat es der Kommission ermoglicht, sicherzustellen, dass die Obergrenze fur nationale Zuweisungen in der zweiten Phase auf einem Niveau festgelegt wird, das zu echten Emissionsminderungen fuhrt. Die bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass eine starkere Harmonisierung innerhalb des EU-EHS zwingend erforderlich ist, um sicherzustellen, dass die EU ihre Ziele der Emissionsminderung zumindest mit geringen Wettbewerbsverzerrungen erreicht. Die Notwendigkeit einer starkeren Harmonisierung ist am deutlichsten in Bezug auf die Festlegung der Obergrenze fur die Gesamtemissionen. Die ersten beiden Handelsperioden zeigen auch, dass weitgehende nationale Methoden fur die Zuteilung von Zertifikaten an Anlagen den lauteren Wettbewerb im Binnenmarkt bedrohen. Daruber hinaus sind eine starkere Harmonisierung, Klarstellung und Verfeinerung in Bezug auf den Geltungsbereich des Systems, den Zugang zu Krediten aus Emissionsreduktionsprojekten au?erhalb der EU, die Bedingungen fur die Anbindung des EU-Emissionshandelssystems an Emissionshandelssysteme an anderer Stelle und die Uberwachung, Uberprufung und Anforderungen. Was sind die wichtigsten Anderungen am EU-EHS und ab wann werden sie angewendet? Die vereinbarten Designanderungen gelten ab dem dritten Handelstag, dh Januar 2013. Wahrend die Vorbereitungsarbeiten unverzuglich eingeleitet werden, bleiben die geltenden Regeln bis Januar 2013 unverandert Um sicherzustellen, dass die Regulierungsstabilitat aufrechterhalten wird. Das EU-EHS in der dritten Phase wird ein effizienteres, harmonisierteres und gerechteres System sein. Erhohte Effizienz wird durch eine langere Handelszeit erreicht (8 Jahre statt 5 Jahre), eine robuste und jahrlich sinkende Emissionsminderung (21 Reduktionen im Jahr 2020 gegenuber 2005) und eine deutliche Steigerung der Versteigerung (von weniger als 4 Jahren) In Phase 2 bis mehr als die Halfte in Phase 3). In vielen Bereichen wurde mehr Harmonisierung vereinbart, unter anderem in Bezug auf das Cap-Setting (ein EU-weites Cap anstelle der nationalen Caps in den Phasen 1 und 2) und die Regeln fur die Ubergangsfreiheit. Die Fairness des Systems wurde durch den Ubergang zu EU-weiten freien Zuteilungsregeln fur Industrieanlagen und durch die Einfuhrung eines Umverteilungsmechanismus, der neue Mitgliedstaaten berechtigt, weitere Zertifikate zu vergeben, erheblich erhoht. Wie sieht der endgultige Text gegenuber dem ursprunglichen Vorschlag der Kommission aus? Die vom Europaischen Rat fur Fruhjahr 2007 beschlossenen Klima - und Energieziele wurden beibehalten und die Gesamtarchitektur des Kommissionsvorschlags zum EU-EHS bleibt erhalten. Das hei?t, dass es eine EU-weite Obergrenze fur die Anzahl der Emissionsberechtigungen geben wird, die jahrlich auf einer linearen Trendlinie sinkt, die uber das Ende der dritten Handelsperiode hinausgeht (2013-2020). Der Hauptunterschied gegenuber dem Vorschlag besteht darin, dass die Versteigerung von Zertifikaten langsamer ablauft. Was sind die wichtigsten Anderungen gegenuber dem Kommissionsvorschlag Zusammenfassend sind die wichtigsten Anderungen, die an dem Vorschlag vorgenommen wurden, wie folgt: Einige Mitgliedstaaten haben eine fakultative und vorubergehende Abweichung von der Regel erlaubt, dass keine Zulagen kostenlos zugewiesen werden sollen Diese Ausnahmeregelung steht Mitgliedstaaten zur Verfugung, die bestimmte Bedingungen betreffend die Zusammenschaltung ihres Stromnetzes, den Anteil eines einzigen fossilen Brennstoffs an der Stromerzeugung und das BIP / Kopf in Bezug auf die EU-27 erfullen durchschnittlich. Daruber hinaus ist die Hohe der Freibetrage, die ein Mitgliedstaat Kraftwerken zuteilen kann, auf 70 Kohlendioxidemissionen relevanter Anlagen in Phase 1 beschrankt und in den darauf folgenden Jahren sinkend. Daruber hinaus kann die kostenfreie Zuteilung in Phase 3 nur fur Kraftwerke erfolgen, die bis Ende 2008 in Betrieb oder im Bau sind. Siehe Antwort auf Frage 15 unten. Weitere Einzelheiten finden sich in der Richtlinie uber die Kriterien fur die Festlegung der Sektoren oder Teilsektoren, fur die ein erhebliches Risiko von CO2-Emissionen besteht. Und ein fruheres Datum der Veroffentlichung der Kommissionsliste dieser Sektoren (31. Dezember 2009). Uberdies wird vorbehaltlich einer Uberprufung, wenn eine zufriedenstellende internationale Vereinbarung getroffen wird, Anlagen in allen exponierten Industrien 100 kostenlose Zertifikate erhalten, soweit sie die effizienteste Technologie verwenden. Die freie Zuteilung an die Industrie beschrankt sich auf den Anteil dieser Emissionen an den gesamten Emissionen in den Jahren 2005 bis 2007. Die Gesamtzahl der Zertifikate, die fur Installationen in Industriezweigen frei zugewiesen werden, wird im Einklang mit dem Ruckgang der Emissionsobergrenze jahrlich sinken. Die Mitgliedstaaten konnen auch bestimmte Anlagen fur CO 2 - Kosten, die in den Elektrizitatspreisen verbilligt werden, entschadigen, wenn die CO 2 - Kosten sie sonst der Gefahr von CO2-Leckagen aussetzen konnten. Die Kommission hat sich verpflichtet, die gemeinschaftlichen Leitlinien fur staatliche Beihilfen fur den Umweltschutz in dieser Hinsicht zu andern. Siehe Antwort auf Frage 15 unten. Das Niveau der Versteigerung von Zertifikaten fur die nicht exponierte Industrie wird sich, wie von der Kommission vorgeschlagen, linear erhohen, aber bis zum Jahr 2020 wird sie 70 erreichen, um bis zum Jahr 2027 100 zu erreichen. Wie im Vorschlag der Kommission vorgesehen Werden zehn der Zertifikate fur die Versteigerung von den Mitgliedstaaten mit einem hohen Pro-Kopf-Einkommen an diejenigen mit niedrigem Pro-Kopf-Einkommen umverteilt, um die finanzielle Leistungsfahigkeit der letzteren zu starken, um in klimafreundliche Technologien zu investieren. Fur einen anderen Umverteilungsmechanismus von 2 der Versteigerungszulagen wurde eine Bestimmung eingefuhrt, um die Mitgliedstaaten zu berucksichtigen, die 2005 eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um mindestens 20 im Vergleich zu dem im Kyoto-Protokoll festgelegten Referenzjahr erreicht hatten. Der Anteil der Versteigerungserlose, den die Mitgliedstaaten zur Bekampfung und Anpassung an den Klimawandel vor allem in der EU, aber auch in den Entwicklungslandern empfehlen, wird von 20 auf 50 erhoht. Der Text sieht eine Erganzung des vorgeschlagenen zulassigen Niveaus vor Der Verwendung von JI / CDM-Gutschriften in dem Szenario 20 fur bestehende Betreiber, die im Zeitraum 2008-2012 die niedrigsten Budgets fur die Einfuhr und Verwendung dieser Kredite in Bezug auf Zuteilungen und Zugang zu Krediten erhalten haben. Neue Sektoren, neue Marktteilnehmer in den Jahren 2013-2020 und 2008-2012 konnen auch Kredite verwenden. Der Gesamtbetrag der zu verwendenden Kredite wird jedoch nicht mehr als 50 der Kurzungen zwischen 2008 und 2020 betragen. Auf der Grundlage einer strengeren Emissionsminderung im Rahmen eines zufriedenstellenden internationalen Ubereinkommens konnte die Kommission einen zusatzlichen Zugang zu CER und ERU ermoglichen Betreiber im Gemeinschaftssystem. Siehe Antwort auf Frage 20 unten. Die Erlose aus der Versteigerung von 300 Millionen Zertifikaten aus der Reserve der neuen Marktteilnehmer werden zur Unterstutzung von bis zu zwolf Projekten zur CO2-Abscheidung und - speicherung sowie Projekten eingesetzt, die innovative Technologien fur erneuerbare Energien demonstrieren. Eine Reihe von Bedingungen sind diesem Finanzierungsmechanismus beigefugt. Siehe Antwort auf Frage 30 unten. Die Moglichkeit, kleine Verbrennungsanlagen auszuschlie?en, sofern sie gleichwertigen Ma?nahmen unterliegen, wurde erweitert, um alle kleinen Anlagen unabhangig von ihrer Tatigkeit zu erfullen, die Emissionsgrenzwerte wurden von 10.000 auf 25.000 Tonnen CO 2 pro Jahr erhoht und die Kapazitatsgrenze, die Verbrennungsanlagen mussen zusatzlich von 25MW auf 35MW gesteigert werden. Mit diesen erhohten Schwellenwerten wird der Anteil der abgedeckten Emissionen, der potenziell aus dem Emissionshandelssystem ausgeschlossen werden konnte, erheblich und somit wurde eine entsprechende Regelung eingefuhrt, um eine entsprechende Kurzung der EU-weiten Deckung der Zertifikate zu ermoglichen. Gibt es noch nationale Zuteilungsplane (NAP)? In ihren NAP fur die ersten (2005-2007) und die zweiten (2008-2012) Handelsperioden haben die Mitgliedstaaten die Gesamtzahl der Zertifikate festgelegt, die der Obergrenze zuzuteilen sind und wie diese zu erreichen sind Den betreffenden Anlagen zugewiesen werden. Dieser Ansatz hat erhebliche Unterschiede in den Zuteilungsregeln hervorgerufen und einen Anreiz fur jeden Mitgliedstaat geschaffen, seine eigene Industrie zu begunstigen und hat zu gro?er Komplexitat gefuhrt. Ab der dritten Handelsperiode gibt es eine einzige EU-weite Obergrenze und Zulagen werden auf der Grundlage harmonisierter Regeln zugeteilt. Nationale Zuteilungsplane werden daher nicht mehr benotigt. Wie wird die Emissionsobergrenze in Phase 3 festgelegt werden Die Regeln fur die Berechnung der EU-weiten Obergrenze sind wie folgt: Ab 2013 wird die Gesamtzahl der Zertifikate linear sinken. Ausgangspunkt dieser Linie ist die durchschnittliche Gesamtmenge der Zertifikate (Phase-2-Cap), die von den Mitgliedstaaten fur den Zeitraum 2008-2012 ausgestellt werden soll, angepasst an den erweiterten Anwendungsbereich des Systems ab 2013 sowie an kleine Installationen dieses Mitglieds Staaten haben ausgeschlossen. Der lineare Faktor, um den der jahrliche Betrag sinkt, betragt 1,74 in Bezug auf die Phase-2-Cap. Ausgangspunkt fur die Bestimmung des linearen Faktors von 1,74 ist die Gesamtreduktion von Treibhausgasen im Vergleich zu 1990, was einer Verringerung von 14 gegenuber 2005 entspricht. Allerdings ist eine starkere Reduktion des EU-EHS erforderlich, weil es billiger zu reduzieren ist Emissionen in den ETS-Sektoren. Die Aufteilung, die die Gesamtreduzierungskosten minimiert, belauft sich auf: eine Verringerung der Emissionen des EU-EHS-Sektors im Vergleich zu 2005 bis 2020 um etwa 10 im Vergleich zu 2005 fur die Sektoren, die nicht unter das EU-EHS fallen. Die 21-Reduktion im Jahr 2020 fuhrt zu einer ETS-Obergrenze im Jahr 2020 von hochstens 1720 Millionen Zertifikaten und impliziert eine durchschnittliche Phase-3-Kappe (2013 bis 2020) von etwa 1846 Millionen Zertifikaten und eine Reduktion von 11 gegenuber der Phase 2-Cap. Alle angegebenen absoluten Zahlen entsprechen der Deckung zu Beginn der zweiten Handelsperiode und berucksichtigen daher nicht die im Jahr 2012 hinzukommende Luftfahrt und andere Sektoren, die in der Phase 3 hinzugefugt werden. Die endgultigen Zahlen fur die jahrlichen Emissionsobergrenzen In Phase 3 wird von der Kommission bis zum 30. September 2010 festgelegt und veroffentlicht. Wie wird die Emissionsminderung uber Phase 3 hinaus bestimmt Der lineare Faktor von 1,74, der fur die Bestimmung der Phase 3-Cap verwendet wird, gilt auch uber das Ende der Handelsperiode hinaus 2020 und bestimmt die Mutze fur die vierte Handelsperiode (2021 bis 2028) und daruber hinaus. Sie kann bis spatestens 2025 revidiert werden. Tatsachlich werden bis 2050 erhebliche Emissionsreduktionen von 60-80 gegenuber 1990 erforderlich sein, um das strategische Ziel zu erreichen, den globalen durchschnittlichen Temperaturanstieg auf nicht mehr als 2C uber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Fur jedes Jahr wird eine EU-weite Obergrenze fur Emissionsrechte festgelegt. Wird dies die Flexibilitat fur die betroffenen Anlagen verringern, wird die Flexibilitat fur Installationen nicht reduziert. In jedem Jahr mussen die zu versteigernden und zu verteilenden Zertifikate bis zum 28. Februar von den zustandigen Behorden ausgestellt werden. Der letzte Termin fur die Ubernahme von Zertifikaten fur Betreiber ist der 30. April des Jahres nach dem Jahr, in dem die Emissionen stattgefunden haben. Die Betreiber erhalten somit Zulagen fur das laufende Jahr, bevor sie die Emissionszertifikate fur das Vorjahr zuruckgeben mussen. Die Wertberichtigungen bleiben wahrend der gesamten Handelsperiode gultig, und alle uberschussigen Zertifikate konnen nun fur die Verwendung in nachfolgenden Handelsperioden gebucht werden. In dieser Hinsicht wird sich nichts andern. Das System basiert auf Handelsperioden, die dritte Handelsperiode dauert jedoch acht Jahre, von 2013 bis 2020, im Gegensatz zu funf Jahren fur die zweite Phase von 2008 bis 2012. Fur die zweite Handelsperiode haben die Mitgliedstaaten im Allgemeinen beschlossen, Gesamtmenge der Zertifikate fur jedes Jahr. Die lineare Abnahme jahrlich ab 2013 wird den erwarteten Emissionstrends im Berichtszeitraum besser entsprechen. Was sind die vorlaufigen jahrlichen ETS-Cap-Werte fur den Zeitraum 2013 bis 2020 Die vorlaufigen jahrlichen Cap-Werte stellen sich wie folgt dar: Diese Angaben beziehen sich auf den in der Phase 2 (2008 bis 2012) anwendbaren Umfang des ETS und auf die Entscheidungen der Kommission uber die Nationale Zuteilungsplane fur die Phase 2 in Hohe von 2083 Mio. t. Diese Zahlen werden aus mehreren Grunden angepasst. Zunachst wird eine Anpassung vorgenommen, um den Erweiterungen des Geltungsbereichs in Phase 2 Rechnung zu tragen, sofern die Mitgliedstaaten ihre auf diese Erweiterungen zuruckzufuhrenden Emissionen nachweisen und uberprufen. Zweitens wird eine Anpassung hinsichtlich der weiteren Ausweitung des Geltungsbereichs des ETS in der dritten Handelsperiode vorgenommen. Drittens fuhrt jede Opt-out von kleinen Installationen zu einer entsprechenden Reduzierung der Kappe. Viertens berucksichtigen die Zahlen weder die Einbeziehung der Luftfahrt noch die Emissionen aus Norwegen, Island und Liechtenstein. Werden Zulagen noch frei zugewiesen Ja. Industrieanlagen erhalten eine Ubergangsfreiheit. In den Mitgliedstaaten, die fur die fakultative Abweichung in Betracht kommen, konnen Kraftwerke, falls der Mitgliedstaat dies beschlie?t, auch Freibetrage erhalten. Es wird geschatzt, dass mindestens die Halfte der verfugbaren Zertifikate ab 2013 versteigert werden. Wahrend die gro?e Mehrheit der Zertifikate fur Anlagen in der ersten und zweiten Handelsphase kostenlos zugeteilt worden war, schlug die Kommission vor, dass die Versteigerung von Zertifikaten das Grundprinzip fur die Zuteilung sein sollte. Denn die Versteigerung garantiert die Effizienz, Transparenz und Einfachheit des Systems und schafft den gro?ten Anreiz fur Investitionen in eine kohlenstoffarme Wirtschaft. Er genugt am besten dem Verursacherprinzip und vermeidet die Gewinnung von Gewinnen an bestimmte Sektoren, die die Nominalkosten der Zertifikate an ihre Kunden weitergegeben haben, obwohl sie diese kostenlos erhalten. Wie werden Freibetrage freigegeben Bis zum 31. Dezember 2010 wird die Kommission EU-weite Regeln annehmen, die im Rahmen eines Ausschussverfahrens (Komitologie) entwickelt werden. Diese Regeln werden die Zuweisungen vollstandig harmonisieren, so dass alle Unternehmen in der gesamten EU mit denselben oder ahnlichen Tatigkeiten den gleichen Regeln unterliegen. Die Regeln werden so weit wie moglich sicherstellen, dass die Zuweisung CO2-effiziente Technologien fordert. Die verabschiedeten Regeln sehen vor, da? die Zuteilungen, soweit dies moglich ist, auf sogenannten Benchmarks, z. B. Eine Anzahl von Zertifikaten pro Menge der historischen Produktion. Solche Regelungen belohnen Betreiber, die fruhzeitig Ma?nahmen zur Verringerung der Treibhausgase getroffen haben, besser das Verursacherprinzip widerspiegeln und starkere Anreize zur Emissionsreduktion geben, da die Zuteilungen nicht mehr von den historischen Emissionen abhangen. Alle Zuteilungen sind vor Beginn der dritten Handelsperiode zu ermitteln und keine nachtraglichen Anpassungen sind zulassig. Welche Anlagen werden kostenfreie Zuteilungen erhalten und welche nicht Wie werden negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfahigkeit vermieden? Unter Berucksichtigung ihrer Fahigkeit, die erhohten Kosten fur Emissionszertifikate weiterzugeben, ist die vollstandige Versteigerung ab 2013 fur Stromerzeuger die Regel. Jedoch haben Mitgliedstaaten, die bestimmte Bedingungen hinsichtlich ihrer Zusammenschaltbarkeit oder ihres Anteils an fossilen Brennstoffen bei der Stromerzeugung und des Pro-Kopf-BIP im Verhaltnis zum EU-27-Durchschnitt erfullen, die Moglichkeit, vorubergehend von dieser Regelung fur bestehende Kraftwerke abzuweichen. Der Versteigerungssatz im Jahr 2013 soll mindestens 30 in Bezug auf die Emissionen in der ersten Periode betragen und muss spatestens bis 2020 schrittweise auf 100 ansteigen. Bei Anwendung der Option verpflichtet sich der Mitgliedstaat, in die Verbesserung und Aufwertung von Investitionen zu investieren Der Infrastruktur, in sauberen Technologien und in der Diversifizierung ihres Energiemixes und ihrer Versorgungsquellen um einen Betrag, der dem Marktwert der freien Zuteilung weitestgehend entspricht. In anderen Sektoren werden die Mittelzuweisungen ab 2013 schrittweise abgebaut, wobei die Mitgliedstaaten sich verpflichten, im Jahr 2013 bei 20 Versteigerungen zu beginnen und im Jahr 2020 auf 70 Versteigerungen zu steigen, um 100 im Jahr 2027 zu erreichen. Allerdings wird eine Ausnahme gemacht Installationen in Sektoren, von denen festgestellt wird, dass sie einem signifikanten Risiko von Kohlenstoffverlusten ausgesetzt sind. Dieses Risiko konnte eintreten, wenn das EU-EHS die Produktionskosten so stark erhoht, dass Unternehmen beschlossen haben, die Produktion in Gebiete au?erhalb der EU zu verlagern, die keinen vergleichbaren Emissionseinschrankungen unterliegen. Die Kommission wird die betroffenen Sektoren bis zum 31. Dezember 2009 bestimmen. Dabei wird die Kommission unter anderem prufen, ob die direkten und indirekten zusatzlichen Produktionskosten, die durch die Umsetzung der ETS-Richtlinie im Verhaltnis zur Bruttowertschopfung verursacht werden, So betragt der Gesamtwert seiner Ausfuhren und Einfuhren, geteilt durch den Gesamtwert seines Umsatzes und seiner Einfuhren, mehr als 10. Wenn das Ergebnis bei einem dieser Kriterien mehr als 30 betragt, wird der Sektor auch als erheblich kohlenstoffgefahrdet angesehen. Installationen in diesen Sektoren erhalten 100 ihrer Anteile an der jahrlich sinkenden Gesamtmenge an freien Zertifikaten. Der Anteil dieser Industrieemissionen wird in Bezug auf die gesamten ETS-Emissionen in den Jahren 2005 bis 2007 ermittelt. CO 2 - Kosten, die in den Strompreisen weitergegeben werden, konnten auch bestimmte Anlagen dem Risiko von CO2-Leckagen aussetzen. Um ein solches Risiko zu vermeiden, konnen die Mitgliedstaaten eine Entschadigung fur diese Kosten gewahren. In Ermangelung eines internationalen Abkommens uber den Klimawandel hat sich die Kommission verpflichtet, die diesbezuglichen Leitlinien der Gemeinschaft fur staatliche Umweltschutzbeihilfen zu andern. Nach einer internationalen Vereinbarung, die sicherstellt, dass Wettbewerber in anderen Teilen der Welt vergleichbare Kosten tragen, kann das Risiko von CO2-Leckagen vernachlassigbar sein. Daher wird die Kommission bis zum 30. Juni 2010 eine eingehende Bewertung der Lage der energieintensiven Industrie und des Risikos des Ausstiegs von CO2-Emissionen unter Berucksichtigung der Ergebnisse der internationalen Verhandlungen und unter Berucksichtigung aller verbindlichen sektoralen Ma?nahmen durchfuhren Vereinbarungen, die moglicherweise abgeschlossen wurden. Dem Bericht werden alle geeigneten Vorschlage beigefugt. Dabei kann es sich um die Aufrechterhaltung oder Anpassung des Anteils der kostenlos erhaltenen Zertifikate an Industrieanlagen handeln, die besonders dem globalen Wettbewerb ausgesetzt sind oder die Importeure der betroffenen Produkte im EHS umfassen. Wer die Auktionen organisiert und wie diese durchgefuhrt werden, ist fur die Versteigerung der ihnen gewahrten Zertifikate verantwortlich. Jeder Mitgliedstaat muss entscheiden, ob er eine eigene Versteigerungsinfrastruktur und - plattform entwickeln will oder ob er mit anderen Mitgliedstaaten zusammenarbeiten will, um regionale oder EU-weite Losungen zu entwickeln. Die Verteilung der Versteigerungsrechte auf die Mitgliedstaaten beruht weitgehend auf Emissionen in Phase 1 des EU-EHS, doch wird ein Teil der Rechten aus den reichen Mitgliedstaaten auf armere Lander umgeschichtet, um dem niedrigeren BIP pro Kopf und hoheren Perspektiven Rechnung zu tragen Fur Wachstum und Emissionen. Es ist immer noch so, dass 10 der Anspruche auf Versteigerungszulagen von Mitgliedstaaten mit hohem Pro-Kopf-Einkommen an diejenigen mit niedrigem Pro-Kopf-Einkommen umverteilt werden, um die finanzielle Leistungsfahigkeit der letzteren zu starken, um in klimafreundliche Technologien zu investieren. Jedoch wurde eine Bestimmung fur einen weiteren Umverteilungsmechanismus von 2 hinzugefugt, um die Mitgliedstaaten zu berucksichtigen, die 2005 eine Verringerung von mindestens 20 Treibhausgasemissionen gegenuber dem im Kyoto-Protokoll festgelegten Referenzjahr erreicht hatten. Davon profitieren neun Mitgliedstaaten. Jede Versteigerung muss den Regeln des Binnenmarktes entsprechen und muss daher jedem potenziellen Kaufer unter nichtdiskriminierenden Bedingungen offen stehen. Bis zum 30. Juni 2010 wird die Kommission eine Verordnung (im Rahmen des Komitologieverfahrens) erlassen, die die geeigneten Regeln und Bedingungen fur die Sicherstellung effizienter und koordinierter Auktionen bietet, ohne den Zulassungsmarkt zu storen. Wie viele Zulagen werden in jedem Mitgliedstaat versteigert und wie wird dieser Betrag ermittelt? Alle Zertifikate, die nicht kostenlos zugeteilt werden, werden versteigert. Insgesamt 88 der Zertifikate, die von jedem Mitgliedstaat versteigert werden sollen, werden auf der Grundlage des Anteils der Mitgliedstaaten an den historischen Emissionen des EU-EHS verteilt. Zum Zwecke der Solidaritat und des Wachstums werden 12 der Gesamtmenge auf eine Weise verteilt, die das Pro-Kopf-BIP und die Errungenschaften des Kyoto-Protokolls berucksichtigt. Die Sektoren und Gase werden ab 2013 abgedeckt Das EHS umfasst Anlagen, die bestimmte Tatigkeiten ausfuhren. Seit dem Start hat es uber gewisse Kapazitatsschwellen, Kraftwerke und andere Feuerungsanlagen, Olraffinerien, Koksofen, Eisen - und Stahlwerke und Fabriken, die Zement, Glas, Kalk, Ziegel, Keramik, Zellstoff, Papier und Karton herstellen, abgedeckt. Was die Treibhausgase betrifft, so betrifft sie derzeit nur die Kohlendioxidemissionen, mit Ausnahme der Niederlande, die sich fur Emissionen aus Lachgas entschieden haben. Ab 2013 wird der Geltungsbereich des EHS um weitere Sektoren und Treibhausgase erweitert. CO 2 - Emissionen aus Petrochemie, Ammoniak und Aluminium werden ebenso berucksichtigt wie die N2O-Emissionen aus der Produktion von Stickstoff-, Adipin - und Glykolsaureproduktion und Perfluorkohlenwasserstoffen aus dem Aluminiumsektor. Die Erfassung, der Transport und die geologische Speicherung aller Treibhausgasemissionen werden ebenfalls abgedeckt. Diese Sektoren werden nach den EU-weiten Regeln kostenfrei zugeteilt, genauso wie andere bereits abgedeckte Industriezweige. Ab 2012 wird die Luftfahrt auch in das EU-EHS einbezogen. Werden kleine Anlagen vom Geltungsbereich ausgenommen Eine Vielzahl von Anlagen, die relativ niedrige CO 2 - Aussto?mengen aussto?en, werden derzeit durch das EHS abgedeckt und Bedenken hinsichtlich der Kostenwirksamkeit ihrer Einbeziehung wurden aufgeworfen. Ab 2013 konnen die Mitgliedstaaten diese Anlagen unter bestimmten Bedingungen aus dem ETS entfernen. Bei den betreffenden Anlagen handelt es sich um solche, deren gemeldete Emissionen in jedem der 3 Jahre vor dem Anwendungsjahr weniger als 25 000 Tonnen CO 2 - Aquivalent betrugen. Fur Verbrennungsanlagen gilt eine zusatzliche Kapazitatsgrenze von 35MW. Daruber hinaus haben die Mitgliedstaaten die Moglichkeit, von Krankenhausern betriebene Anlagen auszuschlie?en. Die Anlagen konnen von der ETS ausgeschlossen werden, wenn sie durch Ma?nahmen abgedeckt werden, die einen gleichwertigen Beitrag zu Emissionsminderungen leisten. Wie viele Emissionsgutschriften aus Drittlandern zugelassen sind Fur die zweite Handelsperiode haben die Mitgliedstaaten ihren Betreibern gestattet, erhebliche Kredite zu verwenden, die durch Emissionseinsparungsprojekte in Drittlandern erwirtschaftet wurden, um einen Teil ihrer Emissionen in gleicher Weise zu decken ETS-Zulagen. The revised Directive extends the rights to use these credits for the third trading period and allows a limited additional quantity to be used in such a way that the overall use of credits is limited to 50 of the EU-wide reductions over the period 2008-2020. For existing installations, and excluding new sectors within the scope, this will represent a total level of access of approximately 1.6 billion credits over the period 2008-2020. In practice, this means that existing operators will be able to use credits up to a minimum of 11 of their allocation during the period 2008-2012, while a top-up is foreseen for operators with the lowest sum of free allocation and allowed use of credits in the 2008-2012 period. New sectors and new entrants in the third trading period will have a guaranteed minimum access of 4.5 of their verified emissions during the period 2013-2020. For the aviation sector, the minimum access will be 1.5. The precise percentages will be determined through comitology. These projects must be officially recognised under the Kyoto Protocols Joint Implementation (JI) mechanism (covering projects carried out in countries with an emissions reduction target under the Protocol) or Clean Development Mechanism (CDM) (for projects undertaken in developing countries). Credits from JI projects are known as Emission Reduction Units (ERUs) while those from CDM projects are called Certified Emission Reductions (CERs). On the quality side only credits from project types eligible for use in the EU trading scheme during the period 2008-2012 will be accepted in the period 2013-2020. Furthermore, from 1 January 2013 measures may be applied to restrict the use of specific credits from project types. Such a quality control mechanism is needed to assure the environmental and economic integrity of future project types. To create greater flexibility, and in the absence of an international agreement being concluded by 31 December 2009, credits could be used in accordance with agreements concluded with third countries. The use of these credits should however not increase the overall number beyond 50 of the required reductions. Such agreements would not be required for new projects that started from 2013 onwards in Least Developed Countries. Based on a stricter emissions reduction in the context of a satisfactory international agreement . additional access to credits could be allowed, as well as the use of additional types of project credits or other mechanisms created under the international agreement. However, once an international agreement has been reached, from January 2013 onwards only credits from projects in third countries that have ratified the agreement or from additional types of project approved by the Commission will be eligible for use in the Community scheme. Will it be possible to use credits from carbon sinks like forests No. Before making its proposal, the Commission analysed the possibility of allowing credits from certain types of land use, land-use change and forestry (LULUCF) projects which absorb carbon from the atmosphere. It concluded that doing so could undermine the environmental integrity of the EU ETS, for the following reasons: LULUCF projects cannot physically deliver permanent emissions reductions. Insufficient solutions have been developed to deal with the uncertainties, non-permanence of carbon storage and potential emissions leakage problems arising from such projects. The temporary and reversible nature of such activities would pose considerable risks in a company-based trading system and impose great liability risks on Member States. The inclusion of LULUCF projects in the ETS would require a quality of monitoring and reporting comparable to the monitoring and reporting of emissions from installations currently covered by the system. This is not available at present and is likely to incur costs which would substantially reduce the attractiveness of including such projects. The simplicity, transparency and predictability of the ETS would be considerably reduced. Moreover, the sheer quantity of potential credits entering the system could undermine the functioning of the carbon market unless their role were limited, in which case their potential benefits would become marginal. The Commission, the Council and the European Parliament believe that global deforestation can be better addressed through other instruments. For example, using part of the proceeds from auctioning allowances in the EU ETS could generate additional means to invest in LULUCF activities both inside and outside the EU, and may provide a model for future expansion. In this respect the Commission has proposed to set up the Global Forest Carbon Mechanism that would be a performance-based system for financing reductions in deforestation levels in developing countries. Besides those already mentioned, are there other credits that could be used in the revised ETS Yes. Projects in EU Member States which reduce greenhouse gas emissions not covered by the ETS could issue credits. These Community projects would need to be managed according to common EU provisions set up by the Commission in order to be tradable throughout the system. Such provisions would be adopted only for projects that cannot be realised through inclusion in the ETS. The provisions will seek to ensure that credits from Community projects do not result in double-counting of emission reductions nor impede other policy measures to reduce emissions not covered by the ETS, and that they are based on simple, easily administered rules. Are there measures in place to ensure that the price of allowances wont fall sharply during the third trading period A stable and predictable regulatory framework is vital for market stability. The revised Directive makes the regulatory framework as predictable as possible in order to boost stability and rule out policy-induced volatility. Important elements in this respect are the determination of the cap on emissions in the Directive well in advance of the start of the trading period, a linear reduction factor for the cap on emissions which continues to apply also beyond 2020 and the extension of the trading period from 5 to 8 years. The sharp fall in the allowance price during the first trading period was due to over-allocation of allowances which could not be banked for use in the second trading period. For the second and subsequent trading periods, Member States are obliged to allow the banking of allowances from one period to the next and therefore the end of one trading period is not expected to have any impact on the price. A new provision will apply as of 2013 in case of excessive price fluctuations in the allowance market. If, for more than six consecutive months, the allowance price is more than three times the average price of allowances during the two preceding years on the European market, the Commission will convene a meeting with Member States. If it is found that the price evolution does not correspond to market fundamentals, the Commission may either allow Member States to bring forward the auctioning of a part of the quantity to be auctioned, or allow them to auction up to 25 of the remaining allowances in the new entrant reserve. The price of allowances is determined by supply and demand and reflects fundamental factors like economic growth, fuel prices, rainfall and wind (availability of renewable energy) and temperature (demand for heating and cooling) etc. A degree of uncertainty is inevitable for such factors. The markets, however, allow participants to hedge the risks that may result from changes in allowances prices. Are there any provisions for linking the EU ETS to other emissions trading systems Yes. One of the key means to reduce emissions more cost-effectively is to enhance and further develop the global carbon market. The Commission sees the EU ETS as an important building block for the development of a global network of emission trading systems. Linking other national or regional cap-and-trade emissions trading systems to the EU ETS can create a bigger market, potentially lowering the aggregate cost of reducing greenhouse gas emissions. The increased liquidity and reduced price volatility that this would entail would improve the functioning of markets for emission allowances. This may lead to a global network of trading systems in which participants, including legal entities, can buy emission allowances to fulfil their respective reduction commitments. The EU is keen to work with the new US Administration to build a transatlantic and indeed global carbon market to act as the motor of a concerted international push to combat climate change. While the original Directive allows for linking the EU ETS with other industrialised countries that have ratified the Kyoto Protocol, the new rules allow for linking with any country or administrative entity (such as a state or group of states under a federal system) which has established a compatible mandatory cap-and-trade system whose design elements would not undermine the environmental integrity of the EU ETS. Where such systems cap absolute emissions, there would be mutual recognition of allowances issued by them and the EU ETS. What is a Community registry and how does it work Registries are standardised electronic databases ensuring the accurate accounting of the issuance, holding, transfer and cancellation of emission allowances. As a signatory to the Kyoto Protocol in its own right, the Community is also obliged to maintain a registry. This is the Community Registry, which is distinct from the registries of Member States. Allowances issued from 1 January 2013 onwards will be held in the Community registry instead of in national registries. Will there be any changes to monitoring, reporting and verification requirements The Commission will adopt a new Regulation (through the comitology procedure) by 31 December 2011 governing the monitoring and reporting of emissions from the activities listed in Annex I of the Directive. A separate Regulation on the verification of emission reports and the accreditation of verifiers should specify conditions for accreditation, mutual recognition and cancellation of accreditation for verifiers, and for supervision and peer review as appropriate. What provision will be made for new entrants into the market Five percent of the total quantity of allowances will be put into a reserve for new installations or airlines that enter the system after 2013 (new entrants). The allocations from this reserve should mirror the allocations to corresponding existing installations. A part of the new entrant reserve, amounting to 300 million allowances, will be made available to support the investments in up to 12 demonstration projects using the carbon capture and storage technology and demonstration projects using innovative renewable energy technologies. There should be a fair geographical distribution of the projects. In principle, any allowances remaining in the reserve shall be distributed to Member States for auctioning. The distribution key shall take into account the level to which installations in Member States have benefited from this reserve. What has been agreed with respect to the financing of the 12 carbon capture and storage demonstration projects requested by a previous European Council The European Parliaments Environment Committee tabled an amendment to the EU ETS Directive requiring allowances in the new entrant reserve to be set aside in order to co-finance up to 12 demonstration projects as requested by the European Council in spring 2007. This amendment has later been extended to include also innovative renewable energy technologies that are not commercially viable yet. Projects shall be selected on the basis of objective and transparent criteria that include requirements for knowledge sharing. Support shall be given from the proceeds of these allowances via Member States and shall be complementary to substantial co-financing by the operator of the installation. No project shall receive support via this mechanism that exceeds 15 of the total number of allowances (i. e. 45 million allowances) available for this purpose. The Member State may choose to co-finance the project as well, but will in any case transfer the market value of the attributed allowances to the operator, who will not receive any allowances. A total of 300 million allowances will therefore be set aside until 2015 for this purpose. What is the role of an international agreement and its potential impact on EU ETS When an international agreement is reached, the Commission shall submit a report to the European Parliament and the Council assessing the nature of the measures agreed upon in the international agreement and their implications, in particular with respect to the risk of carbon leakage. On the basis of this report, the Commission shall then adopt a legislative proposal amending the present Directive as appropriate. For the effects on the use of credits from Joint Implementation and Clean Development Mechanism projects, please see the reply to question 20. What are the next steps Member States have to bring into force the legal instruments necessary to comply with certain provisions of the revised Directive by 31 December 2009. This concerns the collection of duly substantiated and verified emissions data from installations that will only be covered by the EU ETS as from 2013, and the national lists of installations and the allocation to each one. For the remaining provisions, the national laws, regulations and administrative provisions only have to be ready by 31 December 2012. The Commission has already started the work on implementation. For example, the collection and analysis of data for use in relation to carbon leakage is ongoing (list of sectors due end 2009). Work is also ongoing to prepare the Regulation on timing, administration and other aspects of auctioning (due by June 2010), the harmonised allocation rules (due end 2010) and the two Regulations on monitoring and reporting of emissions and verification of emissions and accreditation of verifiers (due end 2011).What is the emissions trading scheme and does it work The European Unions Emissions Trading System (ETS) is the worlds biggest scheme for trading greenhouse gas emissions allowances. Launched in 2005, it covers some 11,000 power stations and industrial plants in 30 countries, whose carbon emissions make up almost 50 of Europes total. A cap on the total emissions allowed within the scheme is set, and allowances adding up to the cap are provided to the companies regulated by the scheme. The companies are required to measure and report their carbon emissions and to hand in one allowance for each tonne they release. Companies can trade their allowances, providing an incentive for them to reduce their emissions. The current cap is set to fall by 1.74 annually to achieve a target of reducing emissions in 2020 to 21 below their level in 2005. In June 2011 the price of an allowance was around 16. The trade in permits is worth around 150bn annually, dwarfing other emissions trading schemes (the Clean Development Mechanism market established by the UN is valued at 1.5bn annually). In a basic sense the ETS has worked. It has set a cap on half of Europes carbon emissions, which were previously unregulated, and the companies covered by the scheme are no longer free to pollute. Carbon has a price and this influences the economics of burning fossil fuels. For example, burning coal creates more carbon pollution than burning gas, so coal plant operators need more permits. The higher the price of the permits, the more expensive it is to use coal rather than gas. Power companies choosing how to generate electricity therefore have an extra cost associated with the more polluting options, so theyll choose gas over coal more of the time. Putting precise numbers on how far the ETS has worked in practice is difficult, as it means estimating what the level of pollution would have been if the ETS was not in place. It is likely, however, that in its first few years, the scheme was responsible for turning an anticipated increase in emissions into a decline of 2.5-5. One in-depth study analysed background emissions, economic trends and weather patterns, and concluded that between 2005 and 2007 the ETS reduced emissions by 120-300m tonnes, with a best guess of 210m tonnes across Europe. These are fairly modest gains especially in the context of rapidly of increasing imports of carbon-intensive goods from China and elsewhere and although steeper reductions have been set for the third phase of the ETS, which runs from 2013 to 2020, the policy has been heavily criticised and beset with problems. not least of which is the large number of permits expected to be held over from the current phase. Nonetheless, Europe has a price on carbon and a working mechanism to limit and reduce climate pollution, which puts it further ahead than other major regions in the world. The ultimate climate change FAQ This editorial is free to reproduce under Creative CommonsEMISSIONS TRADING Why Emissions Trading An emission trading system (ETS) is a powerful policy instrument for managing greenhouse gas (GHG) emissions. Cap and trade encourages operational excellence and provides an incentive and path for the deployment of new and existing technologies. As a policy instrument, emissions trading is preferable to taxes, inflexible command-and-control regulation, and taxpayer-funded support programmes because: It is the most economically efficient means of reaching a given emissions reduction cap or target It is specifically designed to deliver the environmental objective It delivers a clear price signal against which to measure abatement investments Trading is not the only policy instrument that governments should use but failing to give a major role to trading will impose unnecessary costs and create policy confusion. Trading responds to the central objective of climate change policy of efficiently directing capital within markets towards low-to-zero carbon emissions investments. To achieve this aim, an emissions market requires: Scarcity of emission allowances in order to create the price signals for low-carbon investments Long-term clarity and predictability of rules, targets and the regulatory systems guiding emissions markets worldwide Adequate compliance periods, allowing companies to structure a make or buy approach to their emissions reductions over time Cost containment provisions, allowing efficiency in discovering of lowest-cost solutions wherever they are to be found Offset-based mechanisms offer the opportunity for countries or sectors that have yet to introduce an allowance-based approach to participate in the market LONGER TERM The emissions markets should mature and grow, to evolve and provide wide GHG coverage: This will lead to a global price for carbon and a trading system as exists in currency, commodity and debt markets. Ensuring that carbon has the proper links in all of these markets will require: Harmonised benchmarks, ambitions, rules, monitoring and enforcement within an array of approaches Structures and regulations to link different approaches and systems, directly or by exchange rates or market instruments Worldwide offset mechanisms based on verifiable emission reduction projects and standards NOW AND IN THE LONGER TERM Carbon pricing opens the door to a new set of investment and financing opportunities. These opportunities can link the metrics and methods for GHG abatement with larger capital markets flows aimed at financing low-to-zero carbon investments all over the world.